letzte Aktualisierung 14.07.2011
Auf unserer Webseite finden Sie Informationen zum Runden Tisch Heimerziehung RTH.
Wir stellen hier ausschliesslich Texte zur Verfügung, die die Arbeit am Runden Tisch betreffen. Wir wollen mit dieser Seite nicht die Geschichte der Heimerziehung in der Bundesrepublik der 50er bis 70er Jahre aufarbeiten.
Den Abschlussbericht des Runden Tisch Heimerziehung lesen Sie hier ...
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Der parlamentarische Weg danach
Wir wollen auch hier, soweit es uns möglich ist, die Schritte dokumentieren, die die politischen Ebenen gehen.
Auf der Ebene des Bundestages ist mit dem 7.Juli 2011 eigentlich der parlamentarische Weg beendet. Sie finden hier also die Anträge der Fraktionen, als auch die Beratungs- und Lesungssitzungen in Form der Protokolle.
Die Länderparlamente haben vielfach noch ihre entscheidenen Sitzungen vor sich, sie koordinieren sich auf der Ebene der Fachministerkonferenzen der Länder - zuletzt Ende Mai in Essen. Das Abschlußprotokoll davon finden Sie hier
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Prof. Kappelers Kritik am Abschlussbericht vom 07.01.2011
Nach zwei Jahren Arbeit hat der Runde Tisch Heimerziehung (RTH) in seinem Abschlußbericht (AB) dokumentiert, dass Kindern und Jugendlichen die in den vierziger bis siebziger Jahren in Heimen der Jugendfürsorge leben mussten, das radikal Böse angetan wurde, wenn man darunter Handlungen und Verhältnisse versteht, die mit Gewalt und Zwang die ihnen Unterworfenen an Leib und Seele existenziell schädigen.
In der Heimerziehung wurden Kinder und Jugendliche nicht, wie der gesetzliche Auftrag von Beginn an lautete, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert und unterstützt, sondern nachhaltig an der Erreichung eines gelingenden Lebens be- und gehindert. Daran lässt der AB keinen Zweifel. hier weiterlesen...
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Erklärung der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch zum Abschlussbericht des RTH 09.12.2010
Der von der Geschäftsstelle vorgelegte Entwurf eines Abschlussberichtes zum RTH ist in den entscheidenden Konfliktpunkten für die Opfer der Heimerziehung nicht zustimmungsfähig.
Vorweg: Wir haben am RTH eine erdrückende Menge zu erlittenem Unrecht zur Sprache gebracht und damit deutlich gemacht, dass dieses Leid und Unrecht nicht individuelle einzelne Erfahrungen waren, sondern Erfahrungen, die in einem System totaler Institutionen gemacht wurden. hier weiterlesen....
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Norbert Struck, Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege für die nicht-konfessionellen Trägerverbände, am Runden Tisch. 9.12.2010
In der letzten Sitzungsrunde brachte Norbert Struck ein Papier in die Runde, das die Teilnehmer an ihre Verantwortung erinnerte und in dem er auf die Diskrepanz zwischen den gewonnenen Erkenntnissen und den Entschädigungsvorschlägen einging. Hier lesen...
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»Ich glaube, man darf nicht sagen, daß sich nichts verändert hat, auch für die Betroffenen – und viele von denen sind doch aus dieser Mauer des Schweigens herausgekommen und reden über ihre Geschichte und das war, glaube ich, das Allerschlimmste, diese Mischung aus vollkommener Rechtlosigkeit und Ohnmacht und vollkommenem gesellschaftlichen Desinteresse, ja, geradezu Zustimmung der Gesellschaft zu dem, was in den Heimen passiert ist. Und das ist vorbei.« Anjte Vollmer am 6.12.2010
Kommentar: Nein, Frau Vollmer, das ist nicht vorbei. Vorbei ist nur der Runde Tisch, sonst nichts. Wieviele allein haben sich durch den Mut von wenigen anstecken lassen. Wenige hatten angefangen zu reden und unaussprechliches gesagt. Das hat die Petition in Gang gesetzt, das hat den Runden Tisch gebracht. Nicht der Runde Tisch hat Leute zum Reden gebracht. Und was erleben wir nun: "das Allerschlimmste, diese Mischung aus vollkommener Rechtlosigkeit und Ohnmacht und vollkommenem gesellschaftlichen Desinteresse", und das alles, nachdem geredet wurde. Das ist die nächste große Demütigung - und zwar sehenden Auges.
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»Der ganze Komplex "Finanzielle Maßnahmen zu Gunsten einzelner Betroffener“ wird, wenn in der Abschluss-Sitzung nicht noch entscheidende Veränderungen erreicht werden, aus der Sicht der Interessen und Forderungen der Ehemaligen Heimkinder nicht zustimmungsfähig sein.« Prof. Kappeler
07.12.2010 Kritik von Prof. Kappeler an der 3. Fassung des Abschlußberichts....
09.11.2010 Kritik von Prof. Kappeler am bisherigen Entwurf des Abschlußberichts...
05.09.2010 Unsere aktuellen Lösungsvorschläge finden Sie hier.....